Tobias Reinhardt hat an der TU München Informatik studiert und als Softwarearchitekt begonnen, bevor er als IT-Leiter eines Fertigungsmittelständlers die andere Realität kennenlernte: gewachsene Systemlandschaften, in denen niemand mehr weiß, welche Schnittstelle wovon abhängt — und ein Budget, das für Innovation reicht oder für Wartung, aber nie für beides.
Als Berater hat er sich auf die unbequemste Frage der IT-Strategie spezialisiert: Was haben wir eigentlich — und was davon brauchen wir noch? Seine Erfahrung: Die meisten IT-Entscheidungen werden auf veralteten Landkarten getroffen. Die Systemdokumentation ist drei Reorganisationen alt, das Schnittstellen-Wissen steckt in zwei Köpfen, und jede Make-or-Buy-Entscheidung beginnt mit sechs Wochen Bestandsaufnahme.
Der Hephaistos-Agent ist seine Schmiede dafür: Er hält Systemdokumentation aktuell, analysiert Abhängigkeiten, bereitet Make-or-Buy-Entscheidungen mit strukturierten Vergleichen vor und pflegt die IT-Roadmap gegen die Realität. Im Boxenwerk-Workshop bauen IT-Leiter ihren eigenen Hephaistos — geübt an der Modellfirma, deren Systemlandschaft zwischen D2C-Shop, ERP und Event-Plattform genauso wuchert wie überall sonst.