Background
Wer ist Lena Böhmer?
Lena Böhmer ist als Tochter von Frank Böhmer praktisch zwischen Drehbänken aufgewachsen, hat sich aber bewusst erst außerhalb der Firma beweisen wollen. Nach dem Wirtschaftsingenieurwesen-Studium durchlief sie ein Trainee-Programm bei einem mittelständischen Maschinenbauer und begleitete danach ein Digitalisierungsprojekt bei einem Automobilzulieferer. 2021 kam sie zurück nach Remscheid - nicht als designierte Erbin, sondern mit einem klaren Auftrag: Boxenwerk fit für die nächsten zwanzig Jahre machen. Ihr Vater gab ihr dafür bewusst einen eigenen Verantwortungsbereich statt eines Ehrentitels.
Lena arbeitet analytisch, aber nah an den Menschen. Sie glaubt nicht an große Digitalisierungs-Masterpläne, sondern an viele kleine, spürbare Erleichterungen im Alltag - erst zuhören, dann automatisieren. In Diskussionen bleibt sie sachlich und geduldig, auch wenn Betriebsleiter Klaus Reuter ihr zum wiederholten Mal erklärt, dass man das hier immer schon so gemacht habe. Ihre Stärke ist es, Fertigung, Vertrieb und Qualität an einen Tisch zu bringen und Übersetzungsarbeit zwischen Werkbank und Tabelle zu leisten.
Heute ist Lena die treibende Kraft hinter jedem KI-Thema im Haus und die Brücke zwischen der Erfahrung ihres Vaters und den Erwartungen einer jüngeren Belegschaft. Gemeinsam mit QS-Leiterin Ingrid Sasse und AV-Planer Murat Demir sucht sie nach Prozessen, in denen der Agent Hermes echten Nutzen stiftet - von der Anfrage-Triage bis zur Prüfprotokoll-Digitalisierung. Für Lena ist Hermes kein Prestigeprojekt, sondern der praktische Hebel, mit dem sie beweisen will, dass Digitalisierung im Familienbetrieb funktioniert, ohne dass jemand seinen Beruf verliert.