Fiktive Modellfirma im AI-PA Bildungskontext — keine echte Marke
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Über uns / Personas / Georg Lindner
Kaufmännischer Leiter

Georg
Lindner

Georg Lindner verantwortet bei Boxenwerk Finanzen, Controlling und Personal. Zwischen Monatsabschluss, Liquiditätsplanung und Personalfragen sorgt er dafür, dass Expressgeschäft, Kleinserien und Investitionen wirtschaftlich tragfähig bleiben.

Georg Lindner
Alter 51
Background Studium der Betriebswirtschaft · Controlling bei einem mittelständischen Präzisionsfertiger · Kaufmännische Leitung in einem Familienunternehmen · Seit 2008 bei Boxenwerk
Seit 2008
Direktreports 7
Team 9 Mitarbeitende
Background

Wer ist Georg Lindner?

Georg Lindner studierte Betriebswirtschaft mit Schwerpunkt Controlling und sammelte anschließend Erfahrung bei einem mittelständischen Präzisionsfertiger. Danach übernahm er kaufmännische Verantwortung in einem familiengeführten Produktionsbetrieb. 2008 wechselte er zu Boxenwerk, als das Motorsportgeschäft deutlich an Bedeutung gewann. Seitdem begleitet er das Wachstum vom spezialisierten Fertiger zum Zulieferer für sechs Rennteams.

Georg arbeitet strukturiert, zahlenorientiert und mit einem ausgeprägten Blick für Risiken. Er möchte Entscheidungen nachvollziehen können und fragt konsequent nach Kosten, Kapazitäten und Auswirkungen auf die Liquidität. Gleichzeitig kennt er die Realität der Werkhalle und weiß, dass ein Expressauftrag nicht allein anhand einer Tabellenzeile bewertet werden kann. Im Austausch bleibt er ruhig, direkt und verlässlich.

Heute verantwortet Georg Finanzen, Controlling und Personal bei Boxenwerk und berichtet eng an Geschäftsführer Frank Böhmer. Mit Lena Böhmer prüft er, an welchen Stellen Digitalisierung messbaren Nutzen bringt. HERMES soll ihn bei Auswertungen, Berichtsentwürfen und der Vorbereitung wiederkehrender kaufmännischer Entscheidungen unterstützen. Dabei legt Georg Wert darauf, dass Ergebnisse geprüft werden und vertrauliche Personal- und Finanzdaten geschützt bleiben.

„Ich halte Zahlen, Menschen und Entscheidungen so zusammen, dass Boxenwerk auch unter Zeitdruck wirtschaftlich sauber arbeitet.“

— Georg Lindner, Kaufmännischer Leiter

Pain Points

Was Georg nachts wach hält

01 · Expressmarge bleibt schwer sichtbar

Expressaufträge sind das margenstärkste Geschäft, verursachen aber Zuschläge für Wochenende, Material, Fertigung und Versand. Die tatsächlichen Kosten werden häufig erst nach Abschluss vollständig zusammengetragen. Dadurch erkennt Georg zu spät, welche Aufträge wirklich profitabel waren. Für die Planung braucht er eine verlässliche Nachkalkulation ohne zusätzlichen Abstimmungsaufwand.

02 · Monatsabschluss bindet das Team

Zum Monatsende laufen Daten aus Vertrieb, Einkauf, Fertigung und Versand zusammen. Fehlende Zuordnungen und verspätete Rückmeldungen führen zu manuellen Nachfragen. Georgs Team verbringt viel Zeit damit, Zahlen abzugleichen, bevor eine belastbare Übersicht entsteht. Managementfragen können deshalb oft erst mit Verzögerung beantwortet werden.

03 · Investitionen brauchen belastbare Zahlen

Neue Maschinen und digitale Lösungen müssen sich trotz kleiner Serien und wechselnder Auslastung rechnen. Georg benötigt dafür Annahmen zu Kapazität, Ausschuss, Personaleinsatz und Auftragseingang. Diese Informationen liegen in verschiedenen Bereichen und werden unterschiedlich bewertet. Ohne einheitliche Entscheidungsgrundlage werden Investitionsvorlagen langsam und diskussionsintensiv.

04 · Personalplanung trifft Auftragsschwankungen

Expressaufträge und kurzfristige Prioritätsänderungen verändern den Personalbedarf in Fertigung und Qualitätssicherung. Gleichzeitig müssen Urlaub, Schichten, Weiterbildung und Ausbildung verlässlich geplant werden. Georg erhält die notwendigen Informationen häufig erst, wenn Engpässe bereits sichtbar sind. Das erschwert eine vorausschauende und faire Personalplanung.

05 · Berichte entstehen zu manuell

Regelmäßige Auswertungen zu Umsatz, Kosten, Liquidität und Personal werden aus mehreren Quellen vorbereitet. Viele Schritte wiederholen sich, verlangen aber weiterhin sorgfältige Kontrolle. Georg möchte HERMES nutzen, um Daten zu strukturieren und erste Berichtsentwürfe zu erstellen. Die Verantwortung für Freigabe, Einordnung und Entscheidungen soll jedoch klar beim Menschen bleiben.

Ziele

Was Georg erreichen will

Nachkalkulation jedes Express-Auftrags binnen 48 Stunden nach Auslieferung, statt Wochen später

Materialzertifikate strukturiert erfassen und automatisch der Charge zuordnen — prüfsicher und ohne Suchen

Rollierende 13-Wochen-Liquiditätsvorschau, die sich aus Auftrags- und Zahlungsdaten selbst füllt

Monatliches Kennzahlen-Dashboard für die Geschäftsführung ohne manuelle Excel-Bastelei

Verantwortung

Was Georg steuert

  • Gesamtverantwortung Finanzen: Buchhaltung, Controlling, Kalkulation, Liquidität und Reporting
  • Personalwesen: Lohn und Gehalt, Verträge, Schicht- und Kapazitätsabstimmung, gemeinsam mit Ausbildungsleiter Rainer Scholz
  • Kaufmännische Freigabe von Angeboten und Investitionen, enge Abstimmung mit Kalkulator Henrik Sauer und Einkäufer Paul Wenzel
  • Wirtschaftliche Bewertung des Express-Geschäfts zusammen mit Vertriebsleiter Sven Ostermann und Versandleiterin Tanja Vogel
  • Berichtslinie an geschäftsführenden Gesellschafter Frank Böhmer; Sparringspartner von Juniorchefin Lena Böhmer bei Digitalisierungsvorhaben
  • Definition, wo Hermes kaufmännische Routinen vorbereitet und wo ein Mensch prüft und final freigibt
Workshop

Welche Übungen Georgs Alltag lösen

Nachkalkulation & Deckungsbeitrag

Hermes zieht Auftrags-, Zeit- und Materialdaten zusammen und entwirft die Nachkalkulation — Georg prüft und interpretiert

Zertifikats-Prüfer

Materialzertifikate gegen Bestellanforderungen abgleichen und der Charge zuordnen (Schnittstelle zu Einkauf und QS)

Liquiditätsvorschau

rollierende 13-Wochen-Planung aus Zahlungs- und Auftragsdaten als Assistenz-Workflow

Kennzahlen-Dashboard

Monatsreporting für die Geschäftsführung ohne manuelle Exporte zusammenstellen

Eigene Agenten-Skills

festlegen, wann Hermes kaufmännische Entwürfe liefert, wann Georg finalisiert — Freigabe bleibt Chefsache