Carsten Ebel hat den Vertrieb von der Pike auf gelernt: erst als Gebietsverkäufer im Maschinenbau, dann als Key Accounter, schließlich als Vertriebsleiter mit dreißig Leuten. Er hat zwei Vertriebsorganisationen im Mittelstand aufgebaut und dabei jedes Muster gesehen, das Umsatz kostet — vom ungepflegten CRM bis zum Angebot, das drei Wochen zu spät kommt.
Seine Grundüberzeugung ist unromantisch: Vertrieb ist ein Handwerk mit einem Fleißproblem. Die Verkäufer, die er kennt, verlieren nicht, weil sie schlecht verhandeln — sie verlieren, weil ihnen Zeit für Vorbereitung fehlt. Recherche, Gesprächsnotizen, Follow-ups, Angebote: Sechzig Prozent des Vertriebstags ist Innendienst, den keiner Innendienst nennt.
Mit dem Nike-Agenten gibt er Verkäufern diese Zeit zurück: Lead-Recherche vor jedem Erstkontakt, Angebotsentwürfe aus Gesprächsnotizen, Einwandbehandlung im Rollenspiel-Training. Im Boxenwerk-Workshop bauen Vertriebsteams ihren eigenen Nike und üben am Sponsoring- und Handelsvertrieb der Modellfirma — dort, wo Tier-A-Partner von Logo-Jägern unterschieden werden müssen.